Dienstag, 3. Dezember 2013

Lenin, der libertäre Demokrat

Häufig wird Lenin als fieser Diktator präsentiert. Sein kurzes Büchlein Staat und Revolution zeigt den russischen Sozialisten hingegen ganz anders: als einen Theoretiker der Demokratie, der erstaunlich
aktuell ist.


Unterdrückung von Demokratie im englischen Königreich



Großbritannien, Anfang August: In verschiedenen Städten kommt es zu Aufständen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und der Bevölkerung. Über tausend Menschen werden verhaftet, einige sterben sogar. Auslöser der Proteste war die Tötung eines Mannes durch die Polizei. Die sozialen Hintergründe sind Frust und Perspektivlosigkeit einer Bevölkerung, deren Freiheit und Entwicklung gehemmt wird. Der britische Staat unterdrückt den Protest seiner unzufriedenen Bevölkerung.

Unterdrückung von Demokratie im russischen Zarenreich


Genau darum geht es auch in Lenins kurzer Broschüre Staat und Revolution. Der russische Sozialist verfasste den Text im August und September 1917 in einer Laubhütte im finnischen Exil. Wenige Monate zuvor war die Revolution in Russland ausgebrochen. Die alte Ordnung schlug zurück, ließ Sozialisten von Polizei und Armee verfolgen. Verkleidet und ohne den charakteristischen Bart floh Lenin über die Grenze. Fertig wurde er mit seinem Buch nicht - im Herbst setzte sich die Revolution fort, Lenin reiste zurück nach Petrograd und schrieb fast entschuldigend: 
"Allerdings wird der zweite Teil dieser Schrift wohl auf lange Zeit zurückgestellt werden müssen; es ist angenehmer und nützlicher, die 'Erfahrung der Revolution' durchzumachen, als über sie zu schreiben."

Kann der Staat neutral sein? 


Besonders originell ist das Buch nicht - Lenin trägt einfach zusammen, was bereits andere, im Wesentlichen Karl Marx und Friedrich Engels, über die Natur des Staates gesagt haben. Auch der knochentrockene Stil ist gewöhnungsbedürftig - ehrliches Handwerk statt großer Literatur. Die Stärken von Staat und Revolution liegen im Inhalt und der klaren Argumentation. 

Lenin setzt sich hauptsächlich mit einer weit verbreiteten Position auseinander: Der Staat sei neutral, ein bisschen wie ein Fahrrad - je nachdem, wer darauf sitzt, kann es nach rechts oder links fahren. Das ist bis heute das Staatsverständnis der Sozialdemokratie, die daher auch so oft versagt, wenn es um gute Politik geht.

Der Staat als Organ der Klassenherrschaft


Lenin ist anderer Meinung: Die Gesellschaft sei in Klassen gespalten, deren Interessen nicht miteinander vereinbar sind. Der Staat einer solchen Gesellschaft habe im Wesentlichen zwei grundlegende Aufgaben: Zum einen leite er den Klassenkonflikt in formale Bahnen, das heißt Konflikte werden meist nach gesetzlich fixierten Regeln ausgetregen. Zum anderen sichere er die bestehende gesellschaftliche Ordnung und damit die Position der momentan Herrschenden. Somit sei der Staat das "Organ der Herrschaft einer bestimmten Klasse".

Lenin zählt dazu Polizei und stehendes Heer, auch allgemein Beamte, Richter, Gefängnisse und "Zwangsanstalten aller Art", die gemeinsam die "öffentliche Gewalt" des Staates bilden und sich der Kontrolle durch die Masse der Bevölkerung entziehen. In der Klassengesellschaft braucht die ausbeutende Minderheit solche Unterdrückungsmechanismen, sprich einen Staatsapparat, um ihre gesellschaftliche Ordnung aufrecht zu erhalten.

Die demokratische Diktatur im Kapitalismus


Das gelte auch für die parlamentarische Demokratie. Letztere ist als Staatsform durchaus ein immenser Fortschritt in der Geschichte und daher verteidigenswert. Doch Lenin verweist auf die Begrenztheit der Demokratie im Kapitalismus. 
"Die modernen Lohnsklaven bleiben infolge der Bedingungen der kapitalistischen Ausbeutung so von Not und Elend bedrückt, dass ihnen 'nicht nach Demokratie', 'nicht nach Politik' der Sinn steht, sodass bei dem gewöhnlichen, friedlichen Gang der Ereignisse die Mehrheit der Bevölkerung von der Teilnahme am öffentlichen und politischen Leben ausgeschlossen ist."
Dass diese Feststellung noch immer aktuell ist, auch in Ländern wie England oder Deutschland, die ein Sozialstaatssystem besitzen und Teilhabe an politischen Prozessen ermöglichen, haben mehrere Umfragen gezeigt. Ein Beispiel: In einer Studie des Münchner Meinungsforschungsinstituts "polis + sinus" für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung aus dem Jahr 2008, sagten vier von zehn Befragten, dass die Demokratie nicht funktioniere. Rund 30 Prozent gaben an, die Demokratie funktioniere "weniger gut". Sechs Prozent meinten, sie wäre "schlecht". 22 Prozent sagten, die Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik sei nicht verteidigenswert.

Lenins Vorstellung von sozialistischer Demokratie 


Lenin schwebte eine wesentlich radikalere Demokratievariante vor als die parlamentarische. Als Vorbild diente ihm wie auch schon Marx vor ihm die Pariser Kommune von 1871. Damals übernahm die Bevölkerung der französischen Hauptstadt für einige Monate die Verwaltung eines komplexen Gemeinwesens. Lenin zitiert wesentliche Schlossfolgerungen aus der Kommune, die Marx gezogen hatte: 
"Aber die Arbeiterklasse kann nicht die fertige Staatsmaschinerie einfach in Besitz nehmen und diese für ihre eigenen Zwecke in Bewegung setzen."
Sie müsse vielmehr im Rahmen ihrer Selbstermächtigung die alten Unterdrückungsorgane durch eigene Organe ersetzen und einen eigenen, aber demokratischeren Staat aufbauen, wie es in der Pariser Kommune durch diverse Maßnahmen ansatzweise geschehen war:

  • Abschaffung des stehenden Heeres und Bewaffnung des Volkes
  • Schaffung eines Rätesystems, in dem gesetzgebende und ausführende Gewalt vereint waren und in dem Delegierte aus der Arbeiterklasse überwogen
  • das Prinzip der Verantwortlichkeit der Rätedelegierten gegenüber den Wählern
  • das Prinzip der jederzeitigen Abwählbarkeit der Rätedelegierten durch ihre Wähler
  • die Begrenzung aller Beamtengehälter auf den durchschnittlichen Arbeiterlohn
  • die Kontrolle der Beamten durch die Räte
  • und weitere revolutionäre Reformen.
Die Kommune wurde niedergeschlagen, ihr Beispiel prägt die marxistische Staatstheorie aber bis heute. Staat und Revolution hat durch die systematische Zusammenstellung der Kernaussagen des Marxismus einiges dafür geleistet.

Demokratie und Diktatur im Lichte des Marxismus


Gerade in Hinblick auf die Beamten-Diktatur, die Jahre später in Lenins Namen in Russland und der DDR errichtet wurde, verblüfft der geradezu libertäre Grundton bei Lenin. Manche Kritiker behaupten deshalb, Lenin habe Staat und Revolution gar nicht ernst gemeint, sondern nur geschrieben, um sich anderen radikaldemokratischen Strömungen anzubiedern und so die Macht zu erringen. Dagegen spricht einiges, aber das ist einen eigenen Artikel wert. 

Aber auch unabhängig davon, wie man Lenins Intentionen einschätzt, bleibt die Kernaussage seines Buches überaus bemerkenswert und aktuell. Solange wir aufmarschierende Polizeikohorten im Fernsehen oder vor uns bei einer Demo sehen, sei es in Berlin, London oder Kairo, so lange lohnt sich der Griff zu Staat und Revolution.


Die gekürzte Version des Artikels ist zuvor in der Printausgabe von marx21 erschienen.

Montag, 2. Dezember 2013

Howard Zinn: "A People's History of the United States" (1999)




"Mr. Zinn talked about his book, "A People's History of the United States: 1492-Present", published by Harperperennial Library. 

He focused on his research for the book that spans American history from Christopher Columbus's arrival to an afterward on the Clinton presidency. He also stressed the importance of including the voices of blacks, women, American Indians, war resisters, and poor laborers of all nationalities into American history. After his prepared remarks he answered questions from the audience."


10/16/99

Ego-Shooter gegen "die da oben" - eine Filmkritik zu "Elysium"

Der Science-Fiction-Streifen »Elysium« zeigt eine brutalisierte Klassengesellschaft der Zukunft und erzählt damit auch eine Menge über die heutige Gesellschaft.

Hollywood und Klassenkampf


Hollywood ist ein Produkt des Klassenkampfs. Schon in den Anfängen des amerikanischen Großkinos am Vorabend des ersten Weltkriegs wollte die Filmindustrie nicht bloß Tickets verkaufen. Die Hollywood-Filme sollten die Konsumenten aller Klassen auch ideologisch beeindrucken. Sie hatten deswegen schon immer sowohl propagandistische wie auch aufklärende Wirkung auf die Filmkonsumenten. Dieser Widerspruch in der Filmindustrie wird auch heute noch im Rahmen des allgemeinen Klassenkampfes ausgetragen.

So wie sich heute im echten Leben die sozialen Konflikte zuspitzen, verändert sich im Hollywood-Film die Darstellung futuristischer Klassenunterdrückung. "Equilibrium", "Repo Men" und "In Time" gehören zu den bekannteren Beispielen düsterer Zukunftsbilder. Der Actionfilm "Elysium" hat Dietmar Dath dazu verleitet, wohlwollend darüber zu schreiben, er sei "Science-Fiction für Leute, die nicht wissen, dass sie in einer Dystopie leben, die man nicht 2154 nennt, sondern 2013."

Die Dystopie von "Elysium"


Im Jahr 2154 genießen die Megareichen die Früchte der menschlichen Arbeit auf der paradiesischen Raumstation Elysium, während für die armen Teufel die Hölle auf Erden herrscht. Wer nun einen Aufstand der Armen erwartet, wird leider enttäuscht. Es kommt statt dessen zu einem utopischen Ego-Shooter.

Die ganze Action des Films wird dadurch ausgelöst, dass der Held Max (Matt Damon) zum Alleingang gegen "die da oben" gezwungen wird, weil sein Arbeiter-Dasein in einer Roboterfabrik ihm eine radioaktive Verstrahlung einbringt, die ihm nur noch wenige Tage zu leben lässt. Heilung kann er sich nur auf Elysium erhoffen, wo allen Bürgern eine High-Tech-Wundermedizin zur Verfügung steht, die alle Krankheiten und Verletzungen kurieren kann. Die Erdbewohner sind aber meist keine Bürger, sondern Proleten, Arbeiter oder Arbeitslose. Ihnen steht die Medizin nicht zur Verfügung.

Max muss sich also auf illegale Weise eine gefälschte Staatsbürgerschaft besorgen, um sich auf Elysium heilen zu können. Ergänzt wird dieses Ausgangsszenario durch die unmögliche Liebesgeschichte zwischen Max und einer herzensguten Krankenschwester. Die hat ein bitteres Leben, denn ihre kleine Tochter ist ebenfalls sterbenskrank. Natürlich soll Max auch das kranke Mädchen retten. Der Film wird durch diese zusätzliche Dramaturgie etwas übersüßt. Aus dem bloßen Ego-Trip von Max wird so zunehmend eine Heldentat.


Klassenkonflikte der Zukunft


Der direkten Aktion des Helden, wie sie für den moralgetriebenen Hollywood-Individualisten typisch ist, steht eine ebenso vereinzelte wie unmoralische Verschwörung im Staatsapparat auf Elysium entgegen. Eine Sicherheitspolitikerin (Jodie Foster) plant einen Putsch gegen die anderen Herrschenden auf der Raumstation.

Die Boshaftigkeit der Putschistin wird veranschaulicht, als sie die Ermordung von Flüchtlingen, die von der Erde nach Elysium fliehen wollen, durch einen faschistoiden Söldner anordnet. Gegenüber den empörten Bonzen der Elite rechtfertigt sie sich anschließend mit dem heraufbeschworenen Bild einer unkontrollierbaren Immigration nach Elysium, was an die rassistische Politik und Argumentation heutiger Politiker erinnert. 

Die Fluchtversuche aus dem Erd-Ghetto leuchten ein. Kinder laufen dort in schmutzigen Lumpen durch verwüstete Städte. Die Erwachsenen sehen auch nicht besser aus. Die meisten dürften deklassierte Lohnabhängige ohne geregelte Arbeit sein. Von Elysium wissen sie, dass es eine Art Paradies sein soll. Wie die Flüchtlinge aus Kriegsgebieten heute sehnen sich die Erdbewohner im Film, die sich im Kampf aller gegen alle befinden, nach Wohlstand und Frieden.

Aber die elegant gekleideten und französisch parlierenden Ausbeuter auf Eylsium gönnen es den arbeitenden Klassen nicht, im Paradies zu leben. Wer würde dann noch arbeiten? Im Film geht es somit nicht bloß um Arm und Reich, sondern um den Konflikt von Klassen, den Bertolt Brecht so ausdrückte:

Reicher Mann und armer Mann standen da und sah'n sich an. Da sagt der Arme bleich: "Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich."

Zwischen den ganz Armen und den ganz Reichen bilden Zwischenschichten eine konfliktreiche Klassenstruktur. Max produziert ausgerechnet die sadistischen Roboter-Polizisten, von denen er bei einer "Routine-Kontrolle" grundlos krankenhausreif geprügelt wird. Es kommt noch schlimmer für ihn. Kurz nach der Abreibung durch die Robocops wird er von seinem zynischen Vorarbeiter vor die Wahl gestellt, seine Gesundheit mit Radioaktivität zu ruinieren oder seinen Job zu verlieren. Er geht das Risiko ein und wird verstahlt. 

Sein Boss, ein stocksteifer Manager, der sich vor seinen Untergebenen ekelt, beschwert sich auch noch über die Kosten, die der verstrahlte Max der Firma verursachen könnte. Nicht einmal die Krankenliege soll er beschmutzen. Also wird unserem proletarischen Opfer kurzerhand Medizin für seine letzten Tage gegeben und er wird erbarmungslos rausgeworfen. Der Manager, dieser seelenlose Bürokrat, ist wahrscheinlich der unsympathischste Charakter des Films. Kein Wunder, ist er doch der reinste Parasit, der sich über den arbeitenden Massen durch elitäres Gehabe abhebt. Man wünscht ihm geradezu eine verdiente Strafe, die er im Film dann auch bekommt. Es ist fast wie mit dem Gesocks von der FDP, das in der Bundestagswahl auch mal ordentlich abgestraft wurde für die Politik der sozialen Kälte.

Faschistoides Kleinbürgertum und konservative Elite


Die herzensgute Krankenschwester kann dem verstrahlten Max auch nicht helfen, da es die Wundermedizin nur auf Elysium gibt. Max muss sich seine gefälschte Staatsbürgerschaft also durch illegale Tätigkeiten für einen Gangster-Hacker verdienen.

Der Gangster wird zunächst von seinen kleinbürgerlichen Interessen angetrieben, hilft dem Helden aber schließlich bei seiner Mission. Bei seinem Auftrag für ihn gelangt Max nämlich an Informationen, die ausreichen, um "ihr ganzes System zu überschreiben". Der mit unserem Helden zusammen radikal gewordene Internet-Kleinbürger ruft begeistert aus: "Wir können den Lauf der verdammten Geschichte ändern!" Max macht sich mit diesen Informationen auf nach Elysium. 

Aber der wild gewordene Söldner, der schon zuvor die Flüchtlinge ermordet hat, will seine eigene faschistoide Diktatur aufbauen und setzt sich gegenüber den konservativen Eliten und der Putschistin durch. Nur Max, unser heldenhafter Arbeiter, kann ihn aufhalten. Wie in einem Ego-Shooter ballert sich Max daher den Weg zum Ziel frei, um die Menschen vor dem Möchtegern-Hitler zu retten. Als Nebenprodukt seiner Selbstbefreiung macht sich Max damit auf, die ganze Menschheit vor der Klassenunterdrückung zu befreien.

Fazit


Der proletarische Held des Films muss nicht nur gegen das harte Arbeiterdasein, den Polizeistaat, Söldner, konservative Eliten und Cyber-Faschos ankämpfen. Er muss auch noch die ganze Menschheit retten vor der Unterdrückung durch die ausbeutende Klasse, indem er sich selbst rettet.

Die Rolle des individualistischen Revolutionärs ist scheint wie maßgeschneidert zu sein für Matt Damon, der sich zu den radikalen Ansichten seines verstorbenen Freundes Howard Zinn bekennt. Er schauspielert entsprechend glaubwürdig. Die packende Dramatik des insgesamt gelungenen Films wird durch epische Hintergrundmusik und futuristische Bilder noch gesteigert. Trotz übertriebener Sentimentalität und seines Hollywood-Individualismus ist "Elysium" einer der radikalsten Hollywood-Streifen der letzten Jahre.

Denn die Analogien im Film erinnern nicht umsonst an die Marxsche Theorie. Und vielleicht ist es kein Zufall, dass der Name des Protagonisten auf Chinesisch (马克思 makesi) ebenso geschrieben wird wie Marx? Es ist sicher auch kein Zufall, dass man sich an die jetzige Welt erinnert bei der Handlung des Films. Dietmar Dath hat Recht, denn die Konflikte der Zukunft gibt es bereits im Hier und Jetzt. Und Hollywood hat sie seit seinem Bestehen selten klarer dargestellt als in "Elysium".



Infos



http://www.elysium-film.de/

Die Rezension von Dietmar Dath findet man hier.

Sadoul, Georges: Geschichte der Filmkunst. Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch Verlag, 1982.

Samstag, 30. November 2013

Sookee

Eigentlich heißt diese Artikelserie ja "Deutschrapper mit Anspruch". Die Serie wird aber kurzer Hand umbenannt in "Deutschrapper*in mit Anspruch". Denn zum Glück bin ich erstens nicht so dogmatisch wie gewisse Halb- und Vollpfosten, und wie sie es glauben. Und zweitens ist mir Sookee wieder eingefallen. Teil 4 der Serie.

Nun habe also auch ich Sookee entdeckt und möchte ihr für die unverzeihliche Verspätung einen ausführlichen Artikel widmen, sozusagen als Entschuldigung. Ein Blumenstrauß würde dich, Sook, bestimmt auch freuen, aber ich hab' leider zurzeit etwa -80 € auf'm Konto und ein wenig unangebracht wär's vielleicht auch. Kommen wir also zur Sache:

Sookee. Foto von: Flox Schoch

Deutschlands bester Rapper - eine Frau!?


Sookee ist nicht bloß Deutschlands fähigste Rapperin. Sie überbietet an Inhalt, Technik, musikalischer Unterlegung und Flow auch mehr als 99% aller Rapper im Lande.

Das würdigte sogar das "Rolling Stone" Magazine, worauf Sookee bei facebook postete, sie fühle sich nun unter Beweisdruck gesetzt. Nicht doch. Nicht doch! Du hast längst bewiesen, dass du die beste Rapperin und einer der besten Rapper im Lande bist.

Was du aber bei so harter Konkurrenz ganz oben an der Spitze beweisen könntest, ist: bist du der beste Rapper im Land? Das könntest du noch beweisen. Ich glaube an dich! Fehlt ja nur noch ein Prozentpunkt!

Im ultrageilen Duett "Zeckenrapsupport" drückt dein Rapgenosse Captain Gips es ja schon so treffend aus:

Keiner von euch Mackern ist so gut wie Sookee
Keiner von euch Mackern ist so klug wie Sookee
Keiner von euch Mackern kann sie überbieten.
Also bitte geh'
Oder zieh' deinen Hut vor Sookee
Wir heben das Niveau, verändern das Game, denn
Wir beide wissen: Es ist mehr als Rap
Es geht endlich wieder um Message und Flow
Doch du bist von beidem leider sehr weit weg

Keep it Real


Ja, so ist es. Sookee erreicht Message und Flow auf dem höchstem Niveau. Sie hat keinerlei Probleme, Klang und Inhalt zusammenzubringen. Sie erreicht mehr als jeder andere deutsche Rapper eine harmonische Einheit aus Performance und Intention. Denn wo Pseudogangster im wahren Leben alles vermeiden, was ihrem Geschäft schädigen könnte und deswegen lächerlich und unglaubwürdig sind, steht Sookee zum Hip-Hop-Imperativ "keep it real" mit Wort und Tat. Sie verkörpert mit Leib und Seele, was sie darstellt, wo andere nur den Schein wahren für Scheine und Waren. Sookee ist linke Aktivistin, hat die Gesellschaft durchschaut und spiegelt das auch in ihrer Kunst wider. Sie lehrt uns, was guter Hip-Hop ist und was nicht. Dafür gebührt ihr der größte Respekt.

Massive Salven gegen das Rap-Business


Da können die Gangstakilla-Vollhorste einpacken. Denn Sookee lässt sie nachsitzen für deren schwachen Leistungen. Oder sie macht sie zu Rap-Eremiten, die Buße tun müssen. Die härteren unter diesen Kommerzopfern schlägt Sookee schon in der ersten Runde brachial zu Boden. Wie Gina Carano in "Haywire" boxt sie die ganzen harten Typen auf eleganteste Weise weg. Vergleicht man sie mit einem Boxer, ist sie so etwas wie Roy Jones Jr. in Bestform, schnell, rhythmisch und unbarmherzig. Die Messages an ihre Kontrahenten sind massive Salven, die selbst "Massiv" einsacken lassen. Sie ist ihren Gegnern schlicht Haus hoch überlegen. Ihre Chabos - die offenen Sexisten, Machisten, Kommerzkriminellen, Rap-Kapitalisten und die Nach-rechts-außen-Offenen - sollten jetzt geschnallt haben, wer die Ische ist, die zugleich ihr Babo ist. Wenn nicht, sollten sie sich Sookee genau anhören. Spätestens dann müssen sie sich mit einem Koutao verneigen.

Rap als Klang unterdrückter Menschen


Was ist das Geheimnis hinter ihrer Schlagkraft? Sookee vertritt in modernster Form das, was die Ursprünge des Hip-Hop in den USA waren: Widerstand, Identitätsstiftung und künstlerische Selbstverwirklichung unterdrückter Gruppen. Und sie vertritt das auf sehr überzeugende Weise. Gesellschaftskritik wurde selten so schön verpackt wie bei ihr. Sie bringt Fanon und Fromm in Form von fantastisch durchgeführtem Hip-Hop rüber. Was sie musikalisch inszeniert, ist: Der Klang unterdrückter Menschen.

So übertrifft sie zu großen Teilen sogar die deepesten und kritischsten Rapper im Lande. Was leider einige linke und kritische Rapper zu vergessen scheinen, ist: Rap ist nicht nur Text. Rap ist auch Flow, Reim, Rhythmus. Sooks Kritik klingt einfach hammergeil. Sie macht zum großen Teil Partymucke, die zugleich aber überaus inhaltsreich ist. Während man/frau "Pro Homo" oder "Siebenmeilenhighheels" hört, will man/frau einfach headbangend Simone de Beauvoir oder Wilhelm Reich lesen. Da ist sie sogar solch großartigen Musikern wie Maeckes, Max Herre oder Tua überlegen, die zu dem obersten Prozent der besten Rapper gehören.

Übrigens ist sie auch weit intelligenter als ein beträchtlicher Teil der linken Aktivisten und "Theoretiker" im Lande. Das auszuführen würde zu weit vom Thema wegführen, aber ihre ganze Performance beweist das. Man kann sich dazu auch ihre klug gewählten Worte beim Interview mit Luzia Braun anhören.

Ihr feinfühliges Verständnis übertrifft das des durchschnittlichen linken Studenten um ein Vielfaches. Einerseits ist sie überaus kritisch, was aufgezwungene Rollenbilder und Klischees angeht. Andererseits ist sie nicht so stockkonservativ und spießbürgerlich wie so manch ein "Theoretiker", der übers Ziel hinausschießt, wenn er Sex und Erotik mit der christlichen Erbsünde verwechselt. Mit diesem künstlichen Opfergehabe hat Sookee nichts am Hut. Sooks Musik ist Sex, Drags & Revolution.

Sookee ist dermaßen selbstbewusst, dass sie die Trennung von teuflischer Braut und engelsgleicher Dame zu neuer Einheit bringt. Sie zerreißt damit gleich beide Klischeebilder. Sookee ist einfach ein Mensch, der bewusst für sich Selbst und seine Bedürfnisse eintritt. Dafür muss man diesen Menschen einfach lieben. Und wer es nicht tut, hat entweder nicht hingehört oder den Popo offen. Wer sie sich genau anhört, hat dagegen Mühe, den Mund wieder zu zu machen.

Aber genug vom seelischen Innenleben der viel zu deutschen Menschen. Kommen wir zu den Messages von Sookee an die unterdrückten Menschen.



Messages mitten ins Herz - Sex, Drags & Revolution auf höchstem Niveau


Sookee ist also echt stark und selbstbewusst. Und dennoch finden sich kein Fünkchen Übertreibung und kein Fünkchen Selbstüberschätzung bei Sookee. Sie trifft nämlich genau ins Schwarze - oder besser gesagt: mitten ins Herz.

"Bitches, Butches, Dykes & Divas"


Fangen wir also mit den herzlichsten Tracks von Sookee an. Im Album "Bitches Butches Dykes & Divas" liefert uns Sook z.B. "Siebenmeilenhighheels", "Reibung" und ...

"Bitches, Butches, Dykes & Divas" ist der erste Titel des Albums. Reinste Partymucke. Perfekt zum Abfeiern. Perfekt zum Abtanzen. Perfekt zum Abchecken. Es ist eine klare Ansage, wofür Sookee steht: Sex, Drags & Revolution auf höchstem Niveau. Sie proklamiert darin:

shlampen und shwuchteln vereinigen sich
gleich vorneweg ihr beleidigt uns nicht
wir reden jetzt und ihr dürft laushen
nervt ihr uns werden wir bös fauchen
und euch dann fressen mal gucken mal sehen
ob bei euerm niveau noch drunter was geht
ihr sagt andre wörter auch mit f
ich find sie shön ihr nehmt sie nicht weg
du fühlst dich jetzt ungerecht behandelt
dann hast du dis nicht so recht verstanden
zushauen und mitspielen wollen sie
men of quality support women‘s equality

Auch in "Zeckenrapsupport" feiert sie zusammen mit Captain Gips linke Ideen bei Laune machender Mucke ab. Gips führt in den Track ein:

ich schreibe auf was in der zeitung nicht stand
doch sie wollen das nicht hören denn sie mein‘ ich würde stören
deshalb renn‘ sie zu den bullen und zeigen mich an
shit, scheiße verdammt doch ich bleibe entspannt
[...]
ich bin eigentlich gar kein rapper ich bin eigentlich ein punk
nehm ein stift und ein zettel, fahr mit dem fahrrad an die elbe
lege mich dahin und schreibe mit sookee ein song
der captain und sookee, doch egal wie wir heißen
wir heißen refugees willkommen
Sookee beweist im Anschluss wunderbar, dass sie Berlinerin mit Leibe und Seele, linke "Zecke" und Rapperin mit Anspruch ist:

ick mach denn hier ma weiter im text
während sich mainstreamrap hinter sheiße versteckt
jungs warum habt ihr eigentlich alle keene eier
stöcke diese kacke jeht mir mächtig uuf die klötzer
ick baller messages die andre sich kaum vorstellen können
ick mach gründlich toys nur vorshnell können
und wenn ick dit nich will steht mir nüsht im weg

"Working on Wonderland" thematisiert die Menschengeschichte als fortschreitenden Kampf hin zum utopischen Ziel einer besseren Gesellschaft:

für ein leben nach bedürfnissen und fähigkeiten
endlose prozesse sind entwicklungen gehen ewig weiter
alles zwishen alltag und politishen forderungen
stürzen wir normen um entmachten die ordnung und

betrachten kleine und große dinge als emanzipatorish
wir wissen es zu shätzen wirkts von außen auch nicht logish
doch wir lernen immer mehr über innere zusammenhänge
weshalb wir die kategorisierungen auch zusammendenken

wir haben nicht nur kritik wir haben auch alternativen
wir machen das alles wut und alles aus liebe

In "Siebenmeilenhighheels" klingt ihre Stimme einfach dermaßen schön, dass man sich in sie direkt verlieben muss. Hätte ich einen Fernseher, würde ich mich freuen, nur noch diese Stimme in der Werbeunterbrechung zu hören. Aber erstens würde sie nicht für irgend einen Scheiß werben und zweitens würden die Medien ihre progressiven Messages nicht teilen. "Siebenmeilenhighheels" ist eine liebenswerte Ode an eine begehrte und verehrte Person. Die Ode beginnt sehr ruhig, fast schon meditativ und wird immer energischer bis die ersten Sätze kommen. Von da an bleibt die Musik bis zum Ende bei einem gleichbleibend intensiven Rhythmus. Sookee beschreibt die äußerliche und innere Schönheit des verehrten Menschen:

auf dem titelblatt bist du eine hete sagt die norm
für das allgemeine auge bist du eh nur eine form
kein charakter keine haltung keine meinung zu nix
ich will sie anshrein dass du hier die entsheidungen triffst
ich hab dich immer shon gesehen seit ich ein kleines mädchen war
hab versucht mich dir zu nähern auf vershiedenen wegen zwar
aber letzten endes habe ich dich immer begehrt
wegen deiner shönheit deinem inneren wert
und sie wandern auf dir meine zielsicheren blicke
auf deinem körper den du fein dekoriert hast mit spitze
und ja ich bin ehrlich ich mag mit dir in die kiste
zumindest will ich auf diese phantasie nicht verzichten
du bist heiß verdammt und ich bleibe dran

Diese Ode ist romantische Sehnsucht nach dem unerreichbaren Menschen. Es ist ein mutiges Bekenntnis an die Körperlichkeit und Ästhetik des weiblich anmutenden Menschen. Und es ist ein bisschen so etwas wie ein feuchter Traum, denn die Hook der Ode lautet:

boah bist du shön ich bin feuer und flamm
für diese feurige femme mit einem teuren verstand
sie shlägt die beine übereinander es wird feucht und warm
ich wünsh mir dass ich heute nacht dazwishen träumen darf



"Reibung" fängt gleich energisch an, wird ebenfalls immer energischer und hat einen ähnlichen Klang wie "Siebenmeilenhighheels". Auch dieses Stück feiert die menschliche Körperlichkeit. Allerdings wird eher nicht die Weiblichkeit besungen, sondern die Männlichkeit. Es geht diesmal eher um prickelnde Erotik zwischen Mann und Frau. Zumindest darf man das vermuten, wenn sie immer wieder wiederholt:

grinden auf die‘m shoß. ich will grinden auf dei‘m shoß
lass meine hüften heute nacht bitte einfach nicht mehr los
dein atem in mei‘m nacken und es prickelt innen drin
lass uns grinden heute nacht bis wir zu shwitzen beginnen

Natürlich mag die Assoziation mit dem Verkehr zwischen Mann und Frau an meiner begrenzten Fantasie liegen, aber darüber mögen sich die Kleingeister streiten. Der Text ist jedenfalls sehr gelungen und passt perfekt zur Hintergrundmusik.

"Deine Hände" handelt von Demut und Wehmut gegenüber dem geliebten Menschen aus der Vergangenheit:

ich erwach aus dem leichtsinn und strafe mich lügen
und versehe mich selbst mit sehr viel arbeit und rügen
kein ding in der umgebung reicht mir vertrauen und lob
ich bedanke mich bei mir mit absheu shauder und hohn

ich seh durch deine hände denn du spiegelst mich
wie ein tropfen auf den heißen asphalt
auf den kalten asphalt
auf den asphalt

"Aua" handelt vom selben Thema: Verletzung durch eine andere Person. Was für ein eindringliches Lied!

und es trennen sich kreise und es nagt es im innern
man wird euch lange zeit über das thema verbinden
wer dich auch immer verletzt wer dich auch immer verlässt
du bist du und nur du bleibst bist zuletzt

Der Refrain formuliert eine Lehre aus der Enttäuschung:

erwartungen heißen so damit wir geduld lern
wir tragen 1000 tonnen auf unser‘n shultern
wenn die enttäushung kommt wie eine faust in dem magen
bleibt uns erst mal nicht mehr als das auch noch ertragen
"Wordnerd" ist eine Liebeserklärung an die Poesie. "In der Ferne Bildungsnähe" ist eine Kritik der autoritären Erziehung, die so typisch ist für die Schule und die bürgerliche Gesellschaft allgemein. Wunderschön! "Wieder Flieger" ist ein Aufruf zu praktizierter Menschen- und Selbstliebe. Wow! "Lernprozess 2" handelt vom Lernprozess Sookees. Immerhin wurde sie scharf kritisiert aufgrund einiger Wörter, die sie wählte. Die Inhalte des Textes sind sehr interessant. Allerdings fragt man sich, was in den Köpfen ihrer Kritiker abgeht. Postmodernismus kann ziemlich uncool sein, wenn er über's Ziel hinausschießt. Immerhin lässt sich Sookee von Hatern nicht unterbuttern, sondern sagt:

ich verstehe diesen einwand aber teile ihn nicht
denn quing hat von anfang an sehr viel weiter geblickt

"Quing" 


Damit kommen wir zum nächsten Album von Sookee, zu "Quing", das zeitlich vor dem bereits besprochenen Album liegt. Im gleichnamigen Manifest singt sie:

quing liefert die fragen um sich kritisch zu prüfen
quing bietet die basis für dich nicht ermüden
quing ist wie ne party schick ein blick zu der süßen
quing ist gegen nazis und f*ckt ihre lügen

Sex, Drags & Revolution! Aber gerade für solche Zeilen wurde sie teils vom postmodernen Lager scharf kritisiert. Naja. Wenn man sonst nichts zu tun hat als die progressivste und talentierteste Rapperin Deutschlands mit Genörgel aufzuhalten... Jedenfalls hält sich Sookee nicht an die beliebigen Vorgaben der Leute, die angeblich nichts mehr verurteilen und beurteilen wollen, aber gerade die Genossen platt machen wollen.

In "Milady" feierte Sookee daher auch das Aussehen und den Gestus einer Frau:

welche werbung sagt dir dass du nicht schön bist
jetzt mal ehrlich dis is’ krasser blödsinn
milady du bist heiß das ist offensichtlich
deine schönheit blendet mich wie ein spot vom blitzlicht
welche werbung sagt dir dass du nicht schön bist
jetzt mal ehrlich dis is’ krasser blödsinn
oh madame lass mich in deinem glanze baden
denn ich geb kein fick auf was irgendwelche ander’n sagen

Ihr wurde deswegen auch Lookism vorgeworfen, eine Diskriminierung von Menschen aufgrund äußerlicher, ästhetischer Merkmale. Wer sich damit vertiefen mag, kann das gerne tun. Ich werde dem Thema hier erstmal keine weitere Zeile widmen.

In "Hallo" singt sie zusammen mit einem Typen die Paarbeziehung, könnte man meinen. "Trinity" lobt hingegen kritisches, mehrdimensionales Denken. "Pro Homo" (ft. Tapete) ist wiederum eine grandiose Verteidigung von Homosexualität. Der Party-Beat alleine macht schon gute Laune. Aber auch der Rhythmus des Gesangs und der Text ist cool und superwitzig. "Keep it Käsekuchen" ist so komplex, dass ich nur empfehle, das Lied unzählige Male anzuhören, da es es in sich hat.



Fazit


Ich hoffe, dass meine ausführliche Besprechung Sookee einigermaßen gerecht wird, selbst wenn ich Lücken lassen musste und sehr begrenzte Fantasie haben mag. Ich denke, Sookee ist eine der talentiertesten Figuren in der deutschen Hip-Hop-Landschaft. Mit ihrer Integrität ist sie nicht nur den meisten Rappern weit überlegen, sondern auch unzähligen Gesellschaftskritikern im Lande. Sookee integriert ihre Ideale wunderbar mit ihrer Performance, wovon sich sowohl Rapper als auch Linke ein großes Stück abschneiden können.

http://www.sookee.de






Kriegserklärung an die DB! (Serie: DB = €#$, Teil 1)

Diese Artikelserie ist meine persönliche Kriegserklärung an die so genannte Deutsche Bahn (DB). Für mich heißt DB so viel wie Drecksbahn, Drangsalierungsburschen, Dom Babok (= russ.: Haus des schmutzigen Geldes).

Die DB ist so ein Haufen von kapitalistischen Betrügern, dass man ihm vernichtende Antiwerbung gönnen sollte. Diese Artikelserie zur DB sammelt daher alle bösen Gerüchte und alle Negativschlagzeilen über die DB.

Helft mir, indem ihr mit mir lästert, kommentiert und aufklärt über die Machenschaften der DB! Entscheidend ist dabei das Kommentieren, die Versendung von privaten Nachrichten und Links an mich. So können wir eine gemeinsame Kriegserklärung daraus machen!

Zeigen wir's der DB! Zeigen wir der Drecksbahn, dass dass sie mehr als ein Rad ab hat!

Karikatur von Pfohlmann auf http://www.toonpool.com/cartoons/DB%20Service_21346#