Sonntag, 29. Dezember 2013

Eine zugängliche Einführung in „Die revolutionären Ideen von Karl Marx“

„Mit diesem Buch möchte ich eine Lücke in der Literatur über Marx schließen und eine zugängliche, moderne Einführung in sein Leben und seine Gedanken unterbreiten, geschrieben von jemandem, der seine grundlegenden Ansichten über Geschichte, Gesellschaft und Revolution teilt“, 

so Alex Callinicos, der Autor des Buches Die revolutionären Ideen von Karl Marx. Callinicos ist Professor für European Studies am King’s College in London und weiß, wovon er schreibt. Das Buch sieht tatsächlich nicht nur modern aus, es bietet auch auf insgesamt 277 Seiten dem Leser von heute einen zugänglichen Einstieg in die Ideen des Revolutionärs. Der Autor schafft bei Einsteigern schnell Klarheit über Marx und den Marxismus und räumt häufige Vorurteile und Missverständnisse aus. Die acht Kapitel sind thematisch gut geordnet und führen jeweils in einen Bereich der Marxschen Betätigung ein. Literaturtipps zum Weiterlesen runden die Einführung ab.

So wird dem Leben des Revolutionärs das erste Kapitel gewidmet. Die Darstellung der Verbindung von humorvollem Geist und ernsthaftem Engagement macht Marx menschlich sympathisch. Marx wird weiterhin als Mensch mit Fehlern, aber auch als Schule machender Vordenker der Revolution porträtiert. Trotz finanzieller Probleme schaffte er es, sich über Jahrzehnte mit den verschiedensten sozialen Problemen zu befassen und sie oft auch theoretisch zu bewältigen, um ihre praktische Bewältigung zu fördern.

Das zweite Kapitel behandelt die verschiedenen Ideen des Sozialismus vor Marx und die politischen Bewegungen, die hinter diesen Ideen standen. Hier wird klar, dass der Sozialismus aus der bürgerlichen Aufklärungsphilosophie, also aus der aufklärerischen Hoffnung auf eine wirklich humane Gesellschaft einerseits und der Kritik am Kapitalismus andererseits hervorging. Die Sozialisten übernahmen die Hoffnung der Aufklärungsphilosophie, aber kritisierten ihre Idealisierung der kapitalistischen Gesellschaft. Doch der Sozialismus blieb bis dahin immer nur eine unerreichbare Utopie, ein utopischer Sozialismus.

Kapitel drei und vier zeigen, wie Marx die wirklichkeitsfremde Philosophie und den utopischen Sozialismus kritisierte und statt dessen eine Philosophie der Praxis entwickelte, deren Ziel es sein sollte, die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern wirklich zu verändern. Diese praktische Philosophie sollte zugleich die Grundlagen für einen wissenschaftlichen Sozialismus bieten. Sozialismus ist bei Marx nicht mehr nur eine schöne Utopie, sondern die echte politische Bewegung in Richtung einer solidarischen Gesellschaft, bestehend aus engagierten Menschen.

Im fünften Kapitel geht es um die Auffassung von Marx über Geschichte und Klassenkampf. Hier wird deutlich, dass nicht der Mensch „an sich“ unfähig ist, eine solidarische und gerechtere Gesellschaft hervorzubringen und dass es den Menschen “an sich” gar nicht gibt. Hingegen wird klar, dass viele soziale Probleme wie Unterdrückung, Kriege und Entdemokratisierung aus der Spaltung der Gesellschaft in unterdrückende und unterdrückte Klassen hervorgehen und dass der Streit zwischen den Klassen, der Klassenkampf, mit Fortschritt und Freiheit eng zusammenhängt. Der Kampf der Menschen um eine Verbesserung der Gesellschaft wird bei Marx mit geschichtlichem Fortschritt identifiziert. Die Analyse der unterschiedlichen Bedingungen und Formen dieses Kampfes hebt den Sozialismus auf wissenschaftliches Niveau.

Es dreht sich im sechsten Kapitel alles um die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie, der damals führenden ökonomischen Wissenschaft, die Marx für dogmatisch hielt. Komplizierte ökonomische Begriffe wie Lohnarbeit, Wert, Mehrwert, Ausbeutung, Preis, Profit und Krise werden hier verständlich gemacht. Weiterhin wird erklärt, wie der Kapitalismus entstand, wie er funktioniert, was seine Probleme sind und wie er ständig Widerstand und Protest provoziert.

Das siebte Kapitel ist mit „Arbeitermacht“ überschrieben und zeigt, wieso Marx gerade die Klasse des Proletariats, die modernen Lohnarbeiter, als „Totengräber des Kapitalismus“ bezeichnete, wie diese Klasse den Kapitalismus überwinden und zum Kommunismus führen kann. Dabei werden umstrittene Fragen wie die der Partei, der „Diktatur des Proletariats“ und der Revolution thematisiert. In diesem Kapitel zeigt sich, dass Sozialismus nicht Terror und Totalitarismus bedeuten kann, sondern auf eine Ausweitung der Demokratie angewiesen ist und dass umgekehrt eine umfassende Demokratisierung den Sozialismus benötigt.

Im letzten Kapitel wird gezeigt, wie Marx auch nach seinem Tod und heute noch Relevanz beansprucht. Der Autor versucht zu erklären, wieso der „real existierende Sozialismus“ à la Ostblock gar kein Sozialismus oder Kommunismus war und worin der Unterschied zum Sozialismus von Marx bestand. Auch wird gezeigt, dass die revolutionären Ideen von Karl Marx heute sogar noch aktueller denn je geworden sind. Die Arbeiterklasse ist nicht kleiner geworden, sondern hat sich verändert und ist noch viel größer und bedeutender geworden. Die Widersprüche des Kapitalismus sind nicht verschwunden, sondern spitzen sich mit der weltweiten Krise, mit Entdemokratisierung, Verarmung und Kriegen immer weiter zu. Eine Kenntnis der revolutionären Ideen von Karl Marx ist daher nicht von gestern, sondern gehört zum Verständnis des modernen Kapitalismus.

Das Buch ist beim VSA-Verlag für 16,80 € zu haben und ist seinen Preis wert.

"Доверяй, но проверяй!"


„Vertraue, aber prüfe nach“


Das hat der libertäre Demokrat und Kommunist Lenin sicher nicht nur einmal gesagt. Interessant ist, dass man daraus etwas ganz anderes erdichtet hat. Wie so oft wurde einem politischen Gegner etwas in den Mund gelegt, was er nicht gesagt und nicht so gemeint hat. Aber nicht nur in der Liebe und im Krieg scheint alles erlaubt zu sein. Es gibt offenbar keine Regeln, an die sich gehalten wird. An sich ist überall alles erlaubt. Vor allem, wenn man in einer Gesellschaft zurecht kommen muss, die in Klassen gespalten ist, die verschiedene Interessen haben. Es sollte also nicht wundern, wenn einem großen Politiker und Revolutionär mit Lügen oder Umdeutungen der Ruf ruiniert wird. Denn einige Vertreter so mancher Klassen fürchten nichts mehr als Demokratie und "die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt", wie Marx und Engels den Kommunismus definierten. Daher wurde aus „Vertraue, aber prüfe nach" irgendwie das diktatorisch klingende:

"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser."

Disarstar - Herr meiner Sinne




Samstag, 28. Dezember 2013

Disarstar - Bewegung (prod. by InspectaMorze)





Crème de la Crème und Abschaum (Serie: Erklärungen zur Erklärung, Teil 1)


"Du... du bist nicht das Geld auf deinem Konto...! Du bist... der singende, tanzende Abschaum der Welt!"

Du bist also der Abschaum der Welt. Aber die eigentliche Frage ist: Bist du jetzt beleidigt? Hoffentlich... Denn du bist echt der Abschaum dieser Welt! Und nicht einmal dein Kontostand kann diese tiefste Wahrheit aller Wahrheiten verschleiern. Das verfremdete Zitat kennst du hoffentlich aus Fight Club. Wenn nicht, dann guck den Film! Aber bevor näher zu erläutern ist, wieso DU der Abschaum bist, kommen wir zu einem ganz anderen Thema.

http://www.wallcg.com/

Die Crème de la Crème


...ist ein luftiges, süßliches, schaumig-cremiges Wölkchen auf wohlig-warmen, delikaten, koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken.  Sie ist sie eine kleine, luftige Schaumschicht, die dennoch alle Blicke auf sich zieht. Sie schwebt über kräftigem Kaffee und pulverigem Kaffeesatz. Ihr betörendes Aroma versetzt uns in himmlische Gefilde. Ob auf Cappuccino, Milchkaffee, Café au lait oder Espresso - überall beherrscht die Crème de la Crème das Geschehen. Aber die Crème de la Crème ist noch viel mehr. Sie verkörpert Wohlstand, Luxus, Dekadenz. Sie ist ein Symbol, ein Statussymbol. Hingegen ist...
Crème de la Crème auf http://www.esmokeking.de/

Abschaum


...ein schaumartiges Abfallprodukt, das eigentlich keiner je gewollt hat. Abschaum, den man weggießt, um ihn nie mehr wieder zu sehen, entsteht beim Suppe-Kochen, bei der Zubereitung von Fisch-Brühe oder beim Gießen von Cola auf Milch bei einer Hausparty. Abschaum ist weder appetitlich, noch sonderlich lecker. Für ihn hat man praktisch keine Verwendung. Ob auf der Colamilchmische, auf der Fischbrühe oder auf dem Borschtsch - überall wird der Abschaum wie Abschaum behandelt. Er ist ebenfalls ein Symbol für mehr. Abschaum ist das Symbol für Elend, Erbärmlichkeit und Wertlosigkeit. Er verkörpert das alles. Abschaum wird entsprechend angewidert angeblickt und gemieden. Damit ist...

Du

Der Gegensatz des Abschaums zur Crème de la Crème


...frappierend wie ein Frappé. Denn die Crème de la Crème und der Abschaum dieser Welt sind feindliche Prinzipien. Erstere wird als Speichelfluss anregender Zusatz zu Kaffeeprodukten oder gezielt durch Korruption auf dem Weg des Speichelleckers bis nach oben produziert. Letzterer entsteht ungewollt als Abfallprodukt eiweißhaltiger Brühen oder als Abfallprodukt und Ausgangsbasis vorsozialistischer Klassengesellschaften.

Was? Nicht verstanden? Wenn du es bis hierher geschafft hast, kannst du sicher weiterlesen. Am Ende wirst du alles begreifen. Nur Geduld.

Abschaum und Crème sind feindliche Geschwister. Sie sind sich in ihrem Äußeren gar nicht unähnlich - beide schaumig, luftig - , aber ihre Substanz ist geradezu antagonistisch. Ihr Gegensatz ist ein prinzipieller, weil er prinzipiell unversöhnlich ist. Dessen ist sich zumindest die Crème bewusst.

Foto von http://www.fest.md/

Das bewusste Sein der Crème de la Crème


Denn die oberste Schicht über Bodensatz und Mitte symbolisiert nicht bloß Ideen, sondern verkörpert diese auch. Als High Society, Schickeria und Jetset-Milieu steht die Crème weit über dem Abschaum. Der Abschaum, die Masse, der Pöbel ist ekelerregender Abfall aus Sicht der Crème. Für gewöhnlich grenzt sie sich daher physisch und psychisch vom Abschaum ab. Selten findet man Abschaum im Kaffee. Selten findet man Crème in der Fischbrühe. Nur in Ausnahmefällen kommen Crème und Crétins zusammen.

Die physische Abgrenzung ist ganz wunderbar in Filmen wie Land of the Dead, Banlieue 13 oder Elysium dargestellt. Im Zombiefilm Land of the Dead genießen die Reichen und Mächtigen die Früchte menschlicher Arbeit in ihrem gewaltigen Luxus-Hotel, das von Zombies und Abschaum umgeben ist, der für die Crème de la Crème die Drecksarbeit erledigt. In Banlieue 13, das ebenfalls in der Zukunft spielt, werden die jetzt schon bestehenden Vororte von Paris sogar mit Trennwänden und Polizei von der reichen Innenstadt abgeriegelt. In Elysium ziehen die Bonzen sogar auf eine paradiesische Raumstation in Erdnähe, damit sie den Abschaum der Welt nicht mal mehr aus der Entfernung sehen oder riechen müssen.

Mortal Kombat Cappuccino auf http://lustich.de/
In abgeschwächter Form trennt sich die Crème de la Crème aber heute schon vom Abschaum der Welt. Die gesellschaftliche Elite hat sich in den Klassengesellschaften stets vom Rest der Welt abgesondert. Sie empfindet sich als über dem Rest der Welt erhaben. Die Schickeria verinnerlicht den Gegensatz zum Proleten so tief im Herzen, dass man ihn nicht einmal durch einen Mortal Kombat-Fatality herausreißen könnte. Der Abschaum der Welt steht so tief unter der High Society, dass diese Proleten für sie zu Untermenschen werden. Untermenschen müssen ja lohnarbeiten, um ihre gesetzlichen Rechte kämpfen, sich gesetzlich versichern, mit der Bahn fahren, für einen Club-Besuch in Bargeld zahlen und sich um Rente sorgen. Ekelhaft!

Micky? Foto von http://cdn.myfreechoice.net/
(Ordentliche) Menschen haben größere Probleme. Die schicke Micky z.B., ein reiches Gör, kennt Herzschmerz und das gebrochene Herz daher nur aus den Medien oder beim Gedanken daran, dass sie den schicken Mikey aus der Arbeiterfamilie kurz mit einem (ordentlichen) Menschen verwechselt hat. Dass er ebenfalls chic angezogen ist und fast den selben Namen hat wie Micky, hindert Micky nicht, Mikey zu verachten. Denn er ist ja nur ein verkleideter Prolet! Igitt.

Das bewusstlose Sein des Abschaums


Es ist eine bitterböse Ironie, dass die luftigen, parfümierten, Megareichen im crèmefarbenen Anzug oder Rock ihr Spiegelbild finden im stinkenden, singenden, tanzenden Abschaum der Welt. Auch das Bewusstsein des Jetset-Milieus ist eine Spiegelung des Bewusstseins des Kaffeesatzes.

Anders als die Crème de la Crème, die von ihren eigenen Gedanken, den herrschenden Gedanken, profitiert, wird der Kaffeesatz durch sie wie in der Kaffeepresse nieder gehalten. Die herrschenden Gedanken besagen:

DU BIST DAS GELD AUF DEINEM KONTO und DU BIST DIE CRÈME DE LA CRÈME DER WELT, 

wenn du den Herrschenden den Arsch oder Speichel leckst. Die Ironie daran ist, dass ein Großteil des Abschaums sich für Crème hält. Denn das besagen ja die herrschenden Gedanken. Wir alle sind Crème, wenn wir uns an das Rezept für guten Milchkaffee halten. Viele Proleten lassen sich also durch die Kaffeemaschine pressen, nur um unten noch immer als Abschaum herauszuplumpsen. Abschaum bleibt Abschaum. Das weiß vor allem die Crème de la Crème.

Die crèmefarbene Bourgeoisie, Banner von http://www.eventportalzentrale.de

Der singende, tanzende Abschaum der Welt


Was hat es auf sich mit dem Abschaum der Welt, dem singenden, dem tanzenden? Ich verrat's dir. Dazu gehörst du auch. Zumindest vermute ich, dass die Großbourgeoisie diesen Blog nicht liest. In jedem Fall solltest du dich angesprochen fühlen. Hast ja bis hierher gelesen. Bravo! Dafür belohn' ich dich in Kürze mit der Conclusio.

Der Abschaum der Welt fühlt intuitiv, dass er ein Abfallprodukt ist. Daher sind seine Gesichter meist grau. Vor allem, wenn er morgens zur Arbeit fährt, ist er ein kläglicher Anblick. Man möchte ihn fast noch mehr in den nächsten Gulli gießen als er selbst es will. Aber auch der stinkendste Abschaum der Welt hat ein Recht auf Leben. Und das fühlt er auch. Deswegen singt und tanzt er gelegentlich, um zu vergessen, dass er keine Crème de la Crème ist. In der Disco sind nämlich alle, die nicht singen und tanzen können, gleich. Crème und Abschaum ähneln sich von der Substanz her schließlich. Sie sind entweder schaumig oder aus Fleisch und Blut. Und in der Disco tanzen sie meist gleich ungekonnt, darf man annehmen.

In der Karaoke-Bar, im Glücksspielsalon und im Fußballstadion nähern sich Crème und Abschaum so sehr an wie es nur denkbar ist. Sie verschmelzen zu einer unidentifizierbaren Masse aus johlenden, gröhlenden, sich verzerrenden Gesichtern. Der sonst für die Crème wertlose Abschaum wird zum singenden, tanzenden. Die Illusion der Gleichheit von Crème und Abschaum ist perfekt. Daher liebt der Abschaum diese Örtlichkeiten. Denn er liebt die Gleichheit und das kindische Soziologen-Märchen der nivellierten Mittelstandsgesellschaft oder "Nachklassengesellschaft". Er liebt die Gemeinschaft mit dem Adel der Welt. Aber was treibt die Crème dahin?

"Crème de là Crème" (sic!) von http://micahgianneli.com/

Das Geld auf dem Konto


Der Inhalt der herrschenden Gedanken ist: Diene dem herrschenden Gesocks und du verdienst, was du verdienst! Wehe, du verziehst die Nase bei all ihrem Scheiß! Dann bewerfen sie dich noch damit! Damit unterwerfen sie dich dann noch. Das Geld auf dem Konto macht die Menschen zur Crème de la Crème. Tut mir Leid wegen dieser vulgären Sprache, aber nur sie kann diese vulgäre Welt noch retten.

Dass sie dafür in Scheiße oder Blut baden müssen, ist für sie unerheblich, haben sie doch teuerstes Parfüm und edle Saunen zur Verfügung, die Säue in ihren "Saumänteln"*! Als Crème de la Crème haben sie natürlich, wie könnte es anders sein, keinen Riecher für den Mist, den sie anstellen. Wie der Hof des Sonnenkönigs parfümieren und maskieren sie sich, um in eine rosarote, wohl riechende Traumwelt zu entgleiten. Und den Abschaum kann man ja zur Not wegschütten.

Aber drehen wir die Sache doch einmal um.

Die herrschenden Ideen sind echt ein Haufen Scheiße und die Herrschenden sind vor allem ein Haufen Scheißkerle. Das ist leicht zu beweisen. Jeder auf dieser Welt riecht wohl, dass irgendetwas bis zum Himmel stinkt. Und das sind nicht die Müllberge, die die erste Welt in der dritten lagert. Es sind auch nicht die Leichenberge, die sich in den Kriegsgebieten und Krisenherden ansammeln. Es sind noch nicht einmal die wirklich erschreckenden Mengen an Furzgasen, die unsere Schlachttiere ausstoßen, während sie auf engstem Raum zusammengepfercht werden, um zu unserem Genuss massakriert zu werden.

Okay, doch, genau das sind die Dinge, die zum Himmel stinken. Und die Crème de la Crème trägt dafür die Verantwortung. Denn sie ist ja die Crème de la Crème de tout le monde. Die stinkende, parfümierte High Society, nicht Geld, regiert die Welt:

  • So wie G.S., der sozialdemokratelnde Klassenverräter, der Putins Demokratur näher steht als der Sozialdemokratie als sie noch sozial und demokratisch war. 
  • Oder wie J.F., der als Vernichter der Umwelt in Ländern wie Afghanistan bekannt wurde, in denen seine Uran-Munition Mensch und Umwelt verseucht und vertilgt hat. 
  • Oder, um eine böse Frau zu nennen, wie UvdLeyen, die im Sinne der Herrschenden die wenig begüterten Familien enteignet hat, um die bereits begüterten Familien mit noch mehr Gütern zu versorgen. 

DAS ist tatsächlich die Crème de la Crème der Welt. Sie lecken wirklich gut. Wirklich gut lecken sie.




Ganz kurz vorm Ausrasten?


Abschaum, du merkst, wie dich das ganze beleidigt und wütend macht. Ich verstehe das. Zumindest will ich das.

Aus Orientierungslosigkeit wird Ohnmacht, aus Ohnmacht Verzweiflung, aus Verzweiflung Empörung, aus Empörung Wut, aus Wut Hass, aus Hass Zerstörung. 

Du willst Dinge zerstören, die du hasst. Vielleicht willst du diesen Blog zerstören, weil dir die Worte nicht passen? Wer die Wahrheit sagt, der braucht ein schnelles Pferd. Denn weder Crème, noch Abschaum wollen die Wahrheit hören. Die Wahrheit ist:

Crème und Abschaum können nie zusammenfinden. Und beide singen und tanzen, während es bis zum Himmel stinkt.

http://lovetechno.blogsport.de/
 * Ist ein Insider. ;-)